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Aldein zählt zu den sehr alten Niederlassungen die sich tief in den Gebirgszug des sogenannten Regglbergs vorschieben. Die wellenförmige, landschaftlich besonders schöne Hochfläche wurde bereits früh besiedelt und urkundlich erstmals im Jahre 1175 erwähnt. Hier wechseln Bergwiesen, Äcker, Lärchenwälder und Almen einander ab.

Extra Tipp: Die restaurierten Mühlen im Thal und das Aldeiner Dorfmuseum sind besonders sehenswert. Im Mühlenmuseum wird dem Besucher die Nutzung der Wasserkraft zur Zeit unserer Vorfahren vor Augen geführt. Das Museum im Dorfzentrum von Aldein ist kein Dorfmuseum im üblichen Sinn. Es sind dort keine bäuerlichen oder handwerklichen Geräte ausgestellt, sondern sakrale Gegenstände aus der Barock- und Rokokozeit, und zwar in solcher Zahl und von solch künstlerischer Güte, dass alle Experten ins Staunen kommen.
Anforderung: leichte Wanderung Ausgangspunkt: Parkplatz bei der Feuerwehrhalle unterhalb Ortszentrum von Aldein Gehzeiten: ca. 3 Stunden Höhenunterschied: 110 m Einkehrmöglichkeiten: Gasthaus Schlögler, Buschenschank Larcher, Pizzeria Waldrast Wegverlauf: Von Aldein Markierung Nr. 10 Richtung Weissenstein bis zum Bachnerhof, dann Weg L bis zum Leitnerhof und weiter bis zum Schlögler. Von dort Abstieg nach Aldein. Zuerst vorbei an den Höfen Stürz, Schor, Unich, Pichl und Bauer am Lehen. Zurück auf die Landstraße und weiter vorbei an den Höfen Häusler, Moser, Flascher, Larcher. Hier dem steilen, ehemaligen Fuhrweg der Lerchner Bauern folgend bis zum Lehnerhof oder Förster. Von dort dem Wanderweg Nr. 9 folgen bis zum Wieserhof und weiter durch die Aldeiner Wohnsiedlung zurück zum Ausgangspunkt. Extra Tipp: Vom Leitnerhof bzw. Gasthaus Schlögler hat man eine herrliche Aussicht auf Etschtal, Ötztaler Alpen, Ortlermassiv, Fleimstaler Berge, Brentagruppe, Paganella, Weißhorn, Schwarzhorn, Lagorai, Cislon, Naturpark Trudner Horn, Salurner Klause, usw. Einige Bauernhöfe von Aldein haben einen eigenen Backofen. Dieser wird auch heutzutage noch ein- bis zweimal jährlich zum Backen der bekannten Aldeiner Breatlen und Aldeiner Pitschen (Brot) genutzt.

| Holen - Kaltenbrunn - Fölserbrücke |
Anforderung: mittel bis schwere Wanderung Ausgangspunkt: Parkplatz bei der Feuerwehrhalle unterhalb Ortszentrum von Aldein Gehzeiten: ca. 4,5 Stunden Höhenunterschied: 630 m Einkehrmöglichkeiten: Restaurant Ploner, Buschenschank Koflhof, Gasthaus Bernard, Gasthaus Schwarzenbach Wegverlauf: Von Aldein Markierung Nr. 1, Richtung Sportplatz, vorbei an der Wohnsiedlung und am Fußballplatz, an den Höfen Webergall, Blindschlein bis zum Kofl. Ab dem Koflhof dem Wanderweg Nr. 10A und später 10 folgen, teils steil abwärts, vorbei an der Gsalb bis nach Holen. Immer dem Wanderweg 10 folgen bis Kaltenbrunn, einem Straßendorf, das unter den drei Gemeinden Aldein, Truden und Montan aufgeteilt ist. Von Kaltenbrunn weiter bis Neuradein, auf dem europäischen Fernwanderweg E5 und dem Wanderweg 7, 8 und 9 bis nach Unterradein. Ab Unterradein dem Wanderweg 8 folgen, vorbei an der Kapelle Maria Lourdes, und ab dem Fölserhof auf dem Wanderweg K weiter bis hinunter in den Holenbach. Über die Fölserbrücke, steil hinauf durch den Königsberg, vorbei an den Höfen König, Rautner und Wieser, und ab der Sportzone wieder zurück zum Ausgangspunkt.

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